AUSSTELLUNGEN

SKELETON-CUTS, LINE by LINE
Richard Nonas

Juli - September 2019  
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Ausstellungsansicht Skeleton-cuts, line by line, Richard Nonas,; Galerie Stadtpark, 2019; Foto: Stefan Lux; Richard Nonas; Skeleton-cuts, line by line, 2019; Holz
Legende
Almost-clarity about not-quite-confusion is what I want. Barely perceptible dissonance is what I want — the dissonance of place, the dissonance of art, the dissonance, I mean, of intersecting and conflicting human meaning cut into an unyieldingly physical world.
Richard Nonas

 
Die Werke von Richard Nonas (geb. 1936 in New York) sind von formaler Schlichtheit und Rigidität des Materials gekennzeichnet. Einfache, zumeist geometrische Formen minimalistischer Anmutung aus Holz, Stahl oder Stein bilden „Vokabeln“ seiner oftmals seriell-repetitiv strukturierten Raumskulpturen. Nonas versteht sich jedoch nicht als Minimalist, er interessiert sich weder für die reine Form der Skulptur, ihren minimalistischen Eigenwert, noch legt er den Fokus auf Materialsprachliches. Nonas’ Werke leben wesentlich von der Beziehung der Raumskulptur zum umgebenden Raum, zum Ort. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Er schafft mit formensprachlich einfachsten Mitteln räumlich-skulpturale Situationen, die potentiell das gesamte Spektrum menschlicher Empfindung adressieren und auch auf subtile Weise Resonanzen zu Erinnertem und Emotionalem miteinbinden. Der Anschauung, der Wahrnehmungstätigkeit der BetrachterInnen, kommt somit ein wesentlicher Stellenwert zu.

Richard Nonas’ skeleton-cuts, line by line ist eine für das Gebäude der Galerie Stadtpark eigens entwickelte Raumskulptur, die nicht nur den Ausstellungsraum, sondern auch den Eingangsbereich der Galerie räumlich-skulptural befragt und miteinbezieht. Nonas implementiert eine Struktur in die bestehende Gebäudestruktur, eine Architektur in die vorhandene Architektur des modernistischen Galeriegebäudes. Skeleton-cuts, line by line lässt sich als aus gleichmäßig positionierten Holzkuben gebildetes Strukturgefüge verstehen, das Galerieraum und Eingangsfoyer der Galerie Stadtpark verbindet, zugleich aber – durchaus invasiv – durchdringt. Die zum Grundriss des Bauwerks leicht gedrehte Längsachse des skulpturalen Gefüges wird in Hauptraum und Foyer von weiteren Holzkubenreihen rechtwinkelig touchiert. Die geschaffene Struktur tritt in ihrer Gesamtheit in einen räumlich-relationalen Dialog mit dem umgebenden Raum und konterkariert auf subtile Weise die Orthogonalität und Klarheit des Gebäudes. Die Interferenzen der beiden Raumstrukturen (von Galeriegebäude und orthogonalem Holzkubengefüge) führen dabei weit über eine raumgeometrisch-abstrakte oder minimalistische Lesart hinaus, sie schaffen vielmehr eine eigenständige Form von Räumlichkeit: In der Durchdringung der beiden Raummatrizes bildet sich eine Art dritter Raum, dem ein eigenständiger und doch ambivalenter Status zu eigen ist. Nonas’ strukturelle Intervention macht hier Raum per se zum Material. Die vorsichtige und doch zugleich invasive Setzung der Raumstruktur lässt das Räumliche – im Sinne eines Verräumlichens – zum zentralen ästhetischen Gegenstand avancieren. Form, Raum und spezifischer Ort werden hier nicht einfach erkannt oder vorgefunden, sondern im Wahrnehmen geformt und mit hervor gebracht.

Die aus regelmäßig platzierten Kuben konstituierte Raumstruktur mutet fragmenthaft und skelettartig an. Sie funktioniert nicht formal autonom, im Sinne einer vom Raum unabhängigen minimalistischen seriellen Skulptur, sondern lässt sich vielmehr als Gefüge aus Trägerlinien, imaginären Volumina und angedeuteten Richtungen und Raumlagen verstehen, das seine spatiale Präsenz und Dynamik relational zum Umgebungsraum entwickelt und den Betrachter dadurch unausweichlich involviert. Die seriellen Kubenreihen können als potentiell expansive Struktur durchaus fortsetzbar gedacht werden, zumindest an jenen Stellen, an denen sie auf Glasflächen des Gebäudes treffen. Umgekehrt wird die potentiell erweiterbare Struktur von den Wänden des Ausstellungsraumes und Gebäudes begrenzt und die imaginäre Erweiterung arretiert. Bei diesem in hohem Grade mentalen Vorgang des „Raumbildens“ wird der aktuelle Standpunkt des Betrachters zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt.

An verschiedenen Stellen der Ausstellungsräumlichkeiten sind insgesamt sechs Wandelemente angebracht, vier davon im Hauptraum und zwei im Foyer. Diese Wandelemente – aus jeweils zwei Holzscheiten des gleichen Holzes wie die Bodenelemente – bilden keine eigenständigen skulpturalen Einheiten, sondern fungieren als räumliche Markierungen, die die Funktion der Wand als Raumgrenze betonen. Damit ist weniger die Begrenzung des Ausstellungsraumes gemeint als vielmehr die Begrenzung der von den Holzkubenreihen eingefassten Raumsegmente. Diese Räume im Raum weisen keine rechten Winkel auf und stellen sich, wie das gesamte, im Verhältnis zum Gebäude „verdrehte“ Strukturgefüge, der formalen Klarheit und Autorität des Ausstellungsraumes entgegen.

Nonas schafft mit formal einfachen Mitteln „unklare“ ästhetische Situationen. Der Status der anfangs übersichtlich wirkenden Raumskulptur erscheint bei längerer Betrachtung zunehmend ambivalent. Skeleton-cuts, line by line wird im Wahrnehmungsverlauf zum potentiellen Träger und Evokator unterschiedlichster Aufladungen, der einzelne hölzerne „Baustein“ erscheint so als eine Art Vokabel eines sich vorm Betrachter sukzessive entfaltenden (polysemen) Bedeutungsfeldes, das sich eindeutigen begrifflichen Festlegungen jedoch entzieht und auch zwischen unterschiedlichen Zeithorizonten – zwischen Vergangenem, Aktuellem und Zukünftigem – changiert. Die bloße Fokussierung auf das Hier und Jetzt der Betrachtung würde in jedem Fall zu kurz greifen. Nonas’ skulpturales Raumgefüge zielt weder auf bloße unmittelbare kinästhetische Erfahrung „am Objekt“ noch auf eine den Materialstatus transzendierende Kontemplation, etwa zugunsten einer „reinen“, autonomen, geometrischen-seriellen Form. Jenseits der Wahrnehmungsprimate des Minimalismus sucht der Künstler einen Raum, ja einen Ort der räumlichen Verdichtung und Überlagerung zu schaffen, einen „place“ anstelle eines bloßen „space“, also einen ganz und gar spezifischen Ort, der sich als „physical space imbued with human meaning“ (Nonas) beschreiben lässt.

Für Richard Nonas vermag ein Gegenstand ontologisch weitaus mehr als sein bloß materieller Status vermuten ließe. Materieller und evokativer Gehalt eines Objektes oder einer Raumskulptur scheinen bei Nonas stets signifikant zu divergieren. Was auf den ersten Blick einfach erscheint, eröffnet alsbald unterschiedliche, durchaus widersprüchliche Resonanzen. Nonas’ Arbeiten lassen sich daher auch gattungsgeschichtlich nur schwer bestimmen oder festlegen. Sie sind einmal mehr skulpturale Intervention, ein anderes Mal architektonisches Environment, dann aber wieder räumliche Geste oder mnemischer Resonanzraum. Die raumstrukturellen Eingriffe sind stets minimaler, nicht aber minimalistischer Natur. Mit einfachen materiellen und strukturellen Setzungen stört der Künstler vorsichtig die räumliche Syntax des gegebenen Ortes (Ausstellungsortes). Er lenkt den Fokus des Wahrnehmungsprozesses weg vom Ding, vom Gegenständlichen, hin zum Räumlichen selbst. Der Betrachter wird nicht so sehr mit der Frage konfrontiert, was er sieht, sondern was sich am Räumlichen für ihn zeigt, was für ihn zur Erscheinung gelangt und was jener spezifisch ästhetische Ort – durchaus persönlich – für ihn bedeutet.

Nonas schafft ein räumliches Szenario, das bei längerer Betrachtung eine Mannigfaltigkeit möglicher Bedeutung, also eigentlich ein Übersemantisches hervorbringt. Hierbei geht es nicht um Inhaltliches im Sinne sprachlicher oder narrativer Aufladung, Interpretation oder Konnotation, sondern um Bedeutung vor und jenseits der Sprache, also nicht um ein epistemologisches, sondern um ein ästhetisches Vermögen, das sich, in in hohem Maße intuitiv, ungerichtet und diffus artikuliert. Das Moment der Aufladung und semantischen Evokation schafft einen Raum vielgestaltiger Resonanzen, die bewusst und ganz entgegen dem Diktum minimalistischer Entsubjektivierung Persönliches, also Erinnertes, Emotionales und Projektives mit einbinden. Dieser potentielle Resonanzraum eines Dinges, einer Skulptur, oder des geschaffenen spezifischen Ortes, bleibt semantisch vage mit der Tendenz eines „zu viel“ an Bedeutung. Der Künstler macht den Rezipienten auf diese Weise zu einem aktiv Wahrnehmenden, der dem Gesehenen präkognitiv und semantisch unscharf Bedeutung abringt.

Nonas’ Arbeiten zielen auf Mehrdeutigkeit und Ambiguität, sie versuchen einen Zustand inhaltlicher Schwebe herzustellen, der sich einer Trennung der Wahrnehmung in Perzeptives und Mentales, in Sinnliches und Epistemisches, verweigert und entgegenstellt. Der Grenzverlauf zwischen unterschiedlichen Erkenntnisqualitäten und -formen zeigt sich bei Nonas durchlässig und osmotisch, dennoch ist er nicht an Dekonstruktion interessiert. Er arbeitet inhaltlich gezielt mit fehlender Klarheit, unterwandert bewusst semantische Eindeutigkeit, um einen Zustand der Ambiguität am Ort und im Hier und Jetzt zu generieren. Je weniger „ausgesprochen“ und artikuliert die evozierten Gegensätze sind, desto stärker und künstlerisch verbindlicher ist das Werk. Nonas schafft in skeleton-cuts, line by line somit einen spezifischen Ort, der nicht nur zwischen Wissen und Nichtwissen, zwischen sinnlicher Erkenntnis (mannigfaltiger Erscheinung) und epistemologischer Unschärfe, changiert sondern auch zwischen diesen vermeintlichen Gegensätzen zu vermitteln vermag. Es geht ihm um Nichtwissen als eigene Form des Wissens, um ein Wissen, das Präkognitivem, Kognitiv-Diffusem sowie der Ahnung, also dem Noch-nicht-Verstehen, Rechnung trägt. Denn um den Dingen nahe zu kommen, den Grenzen der Erkenntnis begegnen zu können, bedarf es, so der Künstler, weniger der Rationalität als der Ambiguität.

Richard Nonas sucht raumästhetisch nach jenem Moment, in dem ein vorhandenes, vertrautes Ding, ein Raum oder ein Ort zu etwas anderem wird. „Die Dinge, die wir gewohnt sind zu sehen, sehen wir kaum. Und plötzlich ist da ein Moment, ein anderer Blick, und man sieht etwas, das wohl schon immer da war, aber nicht wahrgenommen wurde. [...] Wenn man es dann aber einmal gesehen hat, kann man es nicht mehr nicht sehen.“ Diese Modifikation des Blickes meint keinen bloßen Perspektivwechsel, sondern markiert einen Bruch im Wahrnehmungskontinuum, im Vertrauten. In jenem Moment der Transformation, in dem Wahrnehmen, Denken und Fühlen schließlich wie selbstverständlich ineinander greifen, verschiebt sich etwas, das subjektiv die Welt potentiell anders und transformiert erscheinen lässt. Eine subtile raumontologische Irritation vermag so zu einer grundlegenden epistemischen Eruption führen, die nicht bloß auf Sehen und Wahrnehmung rückwirkt, sondern, viel umfassender, auf das gesamte Sein des Betrachters.
 
David Komary
 
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Richard Nonas

galeriewinter.at
fergusmccaffrey.com

Richard Nonas was born in New York in 1936. He studied literature and then social anthropology at the University of Michigan, Lafayette College, Columbia University and the University of North Carolina. Following his education, Nonas worked as an anthropologist for 10 years, doing field-work on American Indians in Northern Ontario, Canada, and in Northern Mexico and Southern Arizona. He turned to sculpture in the mid-1960s at age 30. His anthropological work left a deep imprint that affected his sculptural practice and his engagement with the perception of space. Through a Minimalist vocabulary, Nonas developed a body of sculpture that engaged with the issue of place.

In the 1970s, Nonas was a part of an intrepid group of artists and curators who found alternative places to show. His work involved the alteration of the environment and repeated geometric forms, and he came to see sculpture and space as interdependent carriers of deep philosophical and emotional meanings. Many of his works – made of such materials as timbers, linear beams, granite curbstones, and steel planes – rest directly on the ground and function less as formal aesthetic objects, and more as spatial markers. His forms serve to interrupt the space, calling attention to the non-specificity of the forms on the one hand, while creating a charged sense of space on the other.

The artist has exhibited extensively in the U.S. and abroad, making small and very large works both indoors and out, and has written extensively on the culturally dependent intellectual and emotional meanings of sculpture, space and place. He has been the subject of several museum and institutional exhibitions, most recently including: FiveMyles, Brooklyn (2020–21); Musee Gassendi, Digne-les-Bains, France (2019); MAMCO Geneve, Switzerland (2019); ‘T’ Space, Rhinebeck, New York (2018); the Art Institute of Chicago (2017); MoMA PS1, New York (2016); MASS MoCA, North Adams, Massachusetts (2016); and the Walker Art Museum, Minneapolis (2012), among others.

Richard Nonas died at 85 years old, in May 2021 in New York.
 

Selected Solo Exhibitions

2019
Richard Nonas: all; at once, Fergus McCaffrey, New York
Riverrun (from Swerve to Bend), MAMCO Geneve

2018
Out Away Back, Neochrom Gallery, Turin
Richard Nonas: WHERE NONE, ‘T’ Space Gallery, Rhinebeck, NY

2017
Richard Nonas: SLANT, Fergus McCaffrey, New York
Richard Nonas & Native American Art, OV Project, Brussels 
Richard Nonas: “…AS LIGHT THROUGH A FOG…”, Architectural Memory Pierced by Art, Church of Santa Maria della Spina, Pisa,

2016
Richard Nonas: ridge (out, away, back), Art Institute of Chicago, Chicago
Richard Nonas: The Man in the Empty Space, Massachusetts Museum of Contemporary Art, North Adams, MA
RIVER-RUN, P420 Galleria d’Arte, Bologna

2015
Richard Nonas, Galerie Hubert Winter, Vienna
Richard Nonas: More, Galerie Hans Mayer, Düsseldorf

2014
Richard Nonas, Una Vetrina, Rome
Construction Phase I, II, III, Fergus McCaffrey, New York
Richard Nonas, Fergus McCaffrey, New York
Richard Nonas: Holdfast, Galerie Bruno Mory, Besanceuil, Bonnay, France

2013
Richard Nonas, Galerie Hubert Winter, Austria
Richard Nonas, James Fuentes, New York

2012
SPLIT, Galerie Anne de Villepoix, Paris
Out, Away, Back, Noire Gallery, Turin

2011
Richard Nonas: No-Water-In, P420 Galleria d’Arte, Bologna

2010
Shoots good, not straight, Musée d’art moderne et contemporain, Saint-Étienne Métropole, France
Wedge for now, Galerie Anne de Villepoix, Paris
Richard Nonas: In situ Installations & Sculptures, Galerie Sfeir-Semler, Hamburg

2009
Plow / Richard Nonas, Organized by Filippo Fossati, Villa Mondolfo, Como
Richard Nonas, Galleria Michela Rizzo, Venice
Wood Lines & Slates, L’Atelier Archipel, Arles

2008
Lemmons Contemporary, New York
Richard Nonas: A Special Day, Spazio Pubblico Arte Contemporanea, Udine
cowboy coffee / new work, old ground, Esso Gallery, New York

2005
Richard Nonas: Mud Museum, Galerie Hubert Winter, Vienna

2004
Hill Gallery, Birmingham, MI

2003
Hill Gallery, Birmingham, MI
Richard Nonas, Galerie Hubert Winter, Vienna

2002
Erik Stark Gallery, New York

2001
Sophia-Maria and the Indian, Lawrence Markey Gallery, New York

2000
A Ghost in Every Kayak, Five Myles, New York

1999
Richard Nonas, Galerie Hubert Winter, Vienna
Hill Gallery, Detroit

1998
Enough’s Enough and Sun and Moon, MAMCO, Geneva
Primo Piano Galleria, Rome

1997
Galerie Hubert Winter, Vienna

1996
MAMCO, Geneva

1995
C.C.C., Tours, France
Cold Coffee. First in the Morning, Anders Tornberg Gallery, Lund, Sweden
Crude Thinking. First in the Morning, Last at Night, Lunds Konsthall, Lund, Sweden
Crude Thinking / Thick Making, John Hansard Gallery, The University of Southhampton, Southhampton

1994
Transit, Xippas Gallery, Paris
One Five, Brussels
Richard Nonas, Galerie Hubert Winter, Vienna
Its own melting: new sculpture, Ace Gallery, Los Angeles

1993
Richard Nonas, part I, Galerie Hubert Winter, Vienna
Richard Nonas: Drawings, Gallery 360°, Tokyo
Richard Nonas: part II, Galerie Hubert Winter, Vienna
Hatapollohuis, Eindhoven

1992
Andre Simoens Gallery, Knokke-Houte, Belgium
Person’s Weekend Museum, Tokyo

1991
Wall Sculpture, Ace Gallery, Los Angeles
Between Old Times: Sculpture for a Changing Castle—for Bronislow Malinowski, Center for Contemporary Art, Ujazdowshi Castle, Poland
Harcus Gallery, Boston
Ben Shahn Galleries, William Patterson College, Wayne, NJ Gallery
Richard Nonas: Mozart Imagines America – Mozart Imagines The Future, Galerie Hubert Winter

1990
Sandra Gering Gallery, New York
Galleri Lars Bohman, Stockholm
Christine Burgin Gallery, New York

1989
Hill Gallery, Birmingham, MI
Lucifer Landing, Cranbrook Institute of Art, Birmingham, MI
Galerie Hans Meyer, Dusseldorf

1988
Lund Museum of Art, Lund, Sweden
Ace Contemporary Exhibitions, Los Angeles,

1987
Sten Ericsson Gallery, Stockholm

1986
Anders Tornberg Gallery, Lund, Sweden
Pamela Auchincloss Gallery, Santa Barbara, CA

1985
Annemarie Verna Gallery, Zurich
Jack Tilton Gallery, New York
Richard Nonas: Parts to Anything, Nassau County Museum, Roslyn Heights, NY
Krista Mikkola Gallery, Helsinki

1984
The Coathanger Sculptures, plus Drawings, Anderson Gallery, School of Arts, Virginia Commonwealth University, Richmond, VA

1983
Richard Nonas, Real Art Ways, Hartford, CT
Richard Nonas, The Photography Gallery, Harborfront, Toronto
Small Sculptures/Some Drawing, Jack Tilton Gallery, New York

1982
Sculpture/Drawings/Richard Nonas: Get Out/Come Back/Stay Away, University Gallery, University of Massachusetts at Amherst, Amherst, MA
Summer Studio Atelier 1982, 80 Washington Square East Galleries, New York University, New York
Get Out/Stay Away/Come Back: Richard Nonas/Sculpture and Drawings, Galleriet (Anders Tornberg Gallery), Lund, Sweden
Richard Nonas en skulkpturinstallation, Pictura, University of Lund, Lund
Goats Itch/Richard Nonas: Narrative Work/Sculpture/Drawing/Sound-Tape, Franklin Furnace, New York
Richard Nonas: Drawings, Georgia State University Art Gallery, Atlanta

1980
Richard Nonas: Canadian Word-Chaser Series, Mercer Union, Toronto
New Sculpture and Drawings, Oil and Steel Gallery, New York
Richard Nonas, The Hudson River Museum, Yonkers, NY

1979
Nonas/Mangold: Combined Shows, John Weber Gallery, New York
InK, Zurich, Switzerland Richard Nonas, Galleria Salvatore Ala, Milan
Richard Nonas, Young Hoffman Gallery, Chicago

1978
Richard Nonas/Sculpture, John Weber Gallery, New York
Viewpoints: Richard Nonas, Walker Art Center, Minneapolis
Richard Nonas, G. Mollet-Vieville/J.P. Najar, Paris
Richard Nonas: Sculpture, Ugo Ferranti Gallery, Rome
Richard Nonas: Sculpture, Albert Baronian Gallery, Brussels, Belgium
Richard Nonas, Annemarie Verna Gallery, Zurich

1977
Montezuma’s Breakfast, P.S.1, The Institute for Art and Urban Resources, Inc., Long Island City, NY

1976
Works in Wood 1970-1976, Art Gallery, Hopkins Center, Dartmouth College, Hanover, NH
Richard Nonas: Nuove Sculpture in the Una Vecchia Torre, Presented by Marilena Bonomo, Spoleto
Richard Nonas, Galleria San Fedele, Milan
Richard Nonas, Galerie Hetzler + Keller, Stuttgart
Richard Nonas, Galleria Salvatore Ala, Milan

1975
Richard Nonas, Galleria Marilena Bonomo, Bari
Equalizer. The Third Sculpture of the Boundary Man Series, The Idea Warehouse, The Institute for Art and Urban Resources, Inc., New York
Richard Nonas, Holly Solomon Gallery, New York


1974
Richard Nonas: Sculpture, Minetti Rebora Galleria Forma, Genoa, Italy
Galleria d’Allessandro, Rome, Italy
Galleria Ugo Ferranti, Rome, Italy
Richard Nonas, Galerie Schottle, Munich, Germany
Richard Nonas, 383 West Broadway, New York

1973
Richard Nonas: Sculpture, The Clocktower, The Institute for Art and Urban Resources Inc., New York
Richard Nonas: California Steel Pieces, Daniel Weinberg Gallery, San Francisco
Richard Nonas: Other Drawings, 112 Greene Street, New York

1972
Richard Nonas: Enclosures, 10 Bleecker Street, New York
(Inaugural exhibition) Richard Nonas, 112 Greene Street, New York

1971
Rochester Surround: 3 days/3 ways, University of Rochester, Rochester, NY
   
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